Kurt Kotrschal

ABGESAGT // Wir sind irrationale Wesen, höchst sozial und kooperativ – und dennoch bereit zu töten.

ABGESAGT //
Die Veranstaltung wird nach Möglichkeit in den Spätsommer/Herbst verlegt.

Kurt Kotrschal bezieht Position. Der Mensch interessiert sich vor allem für – den Menschen. Unsere Sucht nach Sinn lässt uns seltsame Konstrukte erschaffen: zweitausend Jahre Selbstüberschätzung mit dem Ergebnis, dass wir uns ernsthaft als „Krone der Schöpfung“ wahrnehmen. Er rückt dieses Bild zurecht, indem er mit seinem unbestechlichen Blick die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Mensch und Tier vergleicht. Kotrschal gibt einen aktuellen naturwissenschaftlichen Überblick über die Verfasstheit des Menschen und zeichnet damit ein gegenwärtiges Bild unserer „Conditio humana“. Trotz aller kultureller Vielfalt teilen Menschen viele ihrer Eigenschaften, entwickeln sich aber dennoch zu unverwechselbaren Individuen. Wir sind irrationale Wesen, höchst sozial und kooperativ – und dennoch bereit zu töten. Widersprüchlich, oder? Der Verhaltensbiologe erklärt das Paradoxon: spannend und mit großem Erkenntnisgewinn.

Eintritt frei.

In Kooperation mit dem Stadtmuseum Waidhofen/Thaya sowie mit freundlicher Unterstützung durch die Waldviertler Sparkasse Bank AG, das Land Niederösterreich und die Stadtgemeinde Waidhofen/Thaya.

Buchpräsentation & Gespräch:
Univ.Prof. Dr. Kurt Kotrschal, Verhaltensbiologe,
Gründer des WolfScienceCenter in Ernstbrunn

Moderation:
Christoph Mayer, MAS,
Geschäftsführer der WALDVIERTEL AKADEMIE

Im Anschluss an die Veranstaltung wird zum Netzwerken bei einem
Glas Wein eingeladen.

Aus organisatorischen Gründen ersuchen wir um Anmeldung unter
office@waldviertelakademie.at oder 02842/537 37.

Beginn: 19:00

Stadtmuseum Waidhofen/Thaya
Moritz-Schadek-Gasse 4
3830 Waidhofen/Thaya

Zum Veranstalter
zum Buch
Kurt Kotrschal gilt als Ausnahmeerscheinung in der Wissenschaft, der Verhaltensbiologe forscht auf höchstem Niveau – und zugleich sehr publikumswirksam. Er widmet sich fast sein gesamtes Berufsleben der Frage, wie sind wir zu dem geworden, was wir heute sind. Raben, Hunde, Affen, Wölfe – als Verhaltensbiologe arbeitete er dafür mit zahlreichen Tieren, weil nur der vergleichende Blick erklären kann, was uns eigentlich zu Menschen macht.