Karlheinz Roschitz | Franz Hubmann

Sounds of Vienna

Zum 100. Geburtstag des Doyens der österreichischen Fotografie
Die besten Musikerfotos von Herbert von Karajan bis Louis Armstrong

ISBN:

978-3-85033-844-8

Format: 21 x

24.5 cm

Seiten:

80

Einband:

Broschur

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Erscheinungsdatum noch unbestimmt

 19,90

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Inhalt

Aufbruchstimmung im Nachkriegs-Wien: In der Wohnung der Familie Harnoncourt probt der eben erst gegründete Musikkreis Concentus Musicus und revolutioniert die Aufführungspraxis barocker Musik, das Ensemble die Reihe von Friedrich Cerha schockiert die Wiener mit zeitgenössischen Klängen, der junge Friedrich Gulda sprengt die Grenzen zwischen U- und E-Musik und in Fatty’s Saloon spielt ein junger Joe Zawinul neben internationalen Jazzgrößen wie Ella Fitzgerald. Der Jazz-Fan Franz Hubmann ist mitten drin und hält mit seiner Leica fest, was er sieht: leidenschaftliche Musiker, kompromisslose Komponisten, aufbegehrende Dirigenten, auf diversen Instrumenten dilettierende Künstler und originale Wienerlied-Interpreten. Als „unbestechlicher Chronist des Wesentlichen und vermeintlich Unwesentlichen“ (André Heller) dokumentiert er eine ungemein vitale Wiener Szene, die mit unserem Bild einer grauen und tristen Stadt nach dem Krieg wenig gemein hat. Einige der gezeigten Fotografi en sind inzwischen Ikonen dieses „Cartier-Bresson Österreichs“, vieles ist jedoch neu entdeckt und bislang umpubliziert – ein endlich gehobener Schatz an Bildern, die Geschichten erzählen.

Karlheinz Roschitz

Autor/in

Karlheinz Roschitz, Dr. phil., ist als Kulturressortleiter und Musik- und Kunstkritiker der Kronenzeitung tätig. Mit Franz Hubmann arbeitete der Autor bei den Kulturtopographien Viertel unter dem Wienerwald und Viertel ob dem Wienerwald, Wien – Metamorphosen einer Stadt und einem Buch über Bälle in Wien im Brandstätter Verlag zusammen. Zahlreiche weitere Veröffentlichungen, u.a. Enyclopédie du romantisme (Paris), L’Opéra en France (Paris), Dirigenten, Große Sänger, Wiener Weltausstellung 1873.

Franz Hubmann

Fotograf/in

Franz Hubmann, 1914–2007. Der international bekannte Fotograf war Mitbegründer der Kulturzeitschrift magnum. Sein umfangreicher fotografischer Nachlass befindet sich heute in den großen Fotosammlungen, Bibliotheken und Archiven, vor allem aber auch in der Bildagentur imagno. Hubmann, der ursprünglich Textiltechniker der Modebranche war, studierte nach dem Weltkrieg an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u. a. „Café Hawelka“ (1982 und 2001), „Damals in Wien“ (mit Christian Brandstätter, 1995), „Auf den Spuren von Heimito von Doderer“ (1996) und „Wo die Träume wohnen“ (1998), die Monographie „Das photographische Werk“ (1999) sowie „Wie ich es sehe“ (2003).

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