Älteste Alpenrinderrasse und perfektes Model?

Das Tiroler Grauvieh ist elegant, edel, natürlich, wunderschön, ausdauernd, temperaturresistent, kein bisschen zickig, wahnsinnig neugierig und wohl die schönste Kuh der Welt.

Herausgeber und Geschäftsführer des Tiroler Grauviehzuchtverbands Raphael Kuen präsentierte bei der gestrigen Veranstaltung im Volkskundemuseum Wien zusammen mit Fotografin Inge Prader, Textautorin Ilse König und Grafikdesignerin Clara Monti deren gemeinsames Buchprojekt „Grauvieh Tirol – das Tier. die Region. der Mythos“

Für die passende Tiroler Alpenstimmung sorgte das musikalische Duo Martin Hauser und David Frank. Moderatorin Kristina Sprenger führte durch den Abend und entlockte dem Autorenteam deren ganz persönlichen Erfahrungen mit der wohl „schönsten Kuh“ der Welt. Das Vierergespann erzählte begeistert von ersten Begegnungen und Eindrücken mit diesem besonderen Tier, Inge Praders wundervolle Porträts des Grauviehs schmückten den Raum, und so blieb den zahlreichen Gästen gar nichts anderes übrig als sich von der puren Freude und Leidenschaft für diese faszinierende Schönheit anstecken zu lassen.

Inge Prader schwärmte von den Kühen und lobte sie als „irrsinnig tolle Models“, da sie so herrlich unkompliziert und neugierig sind.

Die Grundidee für das Buch hatte Raphael Kuen, Geschäftsführer des Tiroler Grauviehzuchtverbands. Neben der ältesten Alpenrinderrasse inspirierte ihn vor allem auch ein früheres Buchprojekt der Fotografin Inge Prader, Wie schmeckt Osttirol.

Für den Unternehmer war sofort klar, die Idee für sein Grauviehbuch muss die selbe Stilrichtung einschlagen. Daraufhin kontaktierte er die Fotografin und so brachte er das Projekt ins Laufen. Besonders wichtig war es für Raphael Kuen nicht nur Tradition, Qualität und Nachhaltigkeit in den Fokus zu rücken, sondern auch den sozialen Kontakt zum Tier und die artgerechte Haltung zu betonen.

Welche Leidenschaft und Freude hinter der Arbeit mit dieser eleganten Rinderrasse stecken spiegelt sich auch in Ilse Königs Texten wieder. Nach und nach fand sie einen ganz persönlichen Zugang zum Tier und mit ihrer allerersten Begegnung entfachte auch sofort die Euphorie.

Leidenschaft scheint den Grundstein für dieses tolle Buchprojekt gelegt zu haben. Denn beginnend von Raphael Kuens Idee, über Inge Praders Fotografien und Ilse Königs Texte bis hin zu Clara Montis grafischer Gestaltung, ist diese Seite für Seite deutlich spürbar.

Nach dem gestrigen Abend ist wohl jeder, der zu Gast war nun Grauviehfan, denn wie könnte es nach so viel Begeisterung vonseiten des Autorenteams auch anders sein?