Urheberbild: Tarek Leitner

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Tarek Leitner

Wie mein Vater sein Glück verbrauchte | Stadtbibliothek Salzburg | Tarek Leitner

Ist das Glück eines Menschen endlich, und wie viel davon verbraucht das Überleben im Krieg?

„Ich hielt das Leben meines Vaters für das allerunspektakulärste“, sagt Tarek Leitner – keine Heldentaten, keine menschlichen Abgründe, keine tragischen Schicksalsschläge. Und doch berührt die Geschichte das Leben seiner Familie in der Bischofstraße in Linz. Dort war das Zentrum des Februaraufstands 1934, dort lebte Adolf Eichmann ebenso wie der letzte vor dem Holocaust geborene Linzer Jude. Das Buch erzählt anhand zweier Reisen von Berlin nach Linz, einmal durch das nationalsozialistische Buchcover von Berlin-LinzDeutschland von 1938, einmal durch das in Trümmern liegende Deutschland von 1945, die bewegende Geschichte seines Vaters. Beide Male reiste er auf der Reichsautobahn: Einmal als 12-Jähriger am Steuer eines neu gekauften Wagens, einmal auf dem Fahrrad, das er gegen seine Uhr eingetauscht hatte.

Eine Erzählung über das Aufregende im vermeintlich Unspektakulären; der Bestsellerautor als Alltagschronist einer düsteren Zeit.

Tarek Leitner, Anchorman der „Zeit im Bild“ und dreifacher Romy-Preisträger als beliebtester Moderator, interessiert sich für die Umgebungen unseres Lebens. Im Brandstätter Verlag veröffentlichte er „Mut zur Schönheit“ (2012), „Wo leben wir denn?“ (2015) und „Hilde & Gretl“ (2018); „Berlin – Linz. Wie mein Vater sein Glück verbrauchte“ erschien 2020 ebenfalls im Brandstätter Verlag.

Eintritt frei! ACHTUNG: BEGRENZTE TEILNEHMER*INNENZAHL, Anmeldung erforderlich, bitte ausnahmslos per E-Mail an: stadtbibliothek@stadt-salzburg.at.

Für den Besuch der Veranstaltung gelten die aktuellen Covid-19-Bestimmungen

Beginn: 20:00

Stadtbibliothek Salzburg
Schumacherstraße 14
5024 Salzburg

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