Österreichs jüngste Haubenköchin Viktoria Fahringer mag Gröstl am liebsten, wenn jede Gemüsesorte unterschiedlich geschnitten ist. Das bietet dem Auge mehr Abwechslung und dem Gaumen mehr Textur. Besonders gut wird das Gröstl, wenn alle Gemüse bissfest sind. Das klappt nur, wenn Sorten mit derselben Konsistenz in ähnliche Größe geschnitten gemeinsam gebraten werden, z.B. Sellerie und Karotten zusammen, Pilze und Zwiebeln jedoch einzeln, bevor sie schlussendlich als Gröstl in der Pfanne zueinanderfinden.
ZUTATEN für 4 Beilagenportionen oder 2 Hauptspeisen
150 g Karotten, leicht schräg in Scheibchen geschnitten
Öl zum Braten (Leinöl, Olivenöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl)
150 g Knollensellerie, in etwas größere Würfel geschnitten
100 g Pastinaken, in etwas größere Würfel geschnitten
200 g rote Zwiebeln, geviertelt
100 g Lauch- oder Jungzwiebelringe
150 g Stangensellerie, schräg geschnitten
150 g Pilze, z.B. Champignons, Pfifferlinge oder Kräuterseitlinge, halbiert oder geviertelt
600 g festkochende Kartoffeln, gekocht (kalt), in dünne Scheiben geschnitten
1 TL Kümmel, ganz oder geschrotet
Salz
Pfeffer
Muskat
passende Kräuter: Majoran, Liebstöckel, Petersilie, Schnittlauch, Ysop
optional Spiegeleier

ZUBEREITUNG
Die Karotten wenige Minuten in kochendem Wasser vorkochen (blanchieren).Eine große breite Pfanne mit höherem Rand erhitzen, Öl hineingeben. Karotten, Kollensellerie und Pastinaken bei mittlerer Hitze goldbraun rösten. Aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen. Die Pfanne erneut erhitzen, Öl hinzufügen und den Vorgang mit Zwiebeln, Lauch bzw. Jungzwiebeln, Stangensellerie, Pilzen und Kartoffeln jeweils einzeln wiederholen.Sind alle Gemüsesorten geröstet, alle gemeinsam schwenkend miteinander weiterrösten. Mit Kümmel, Salz, Pfeffer, Muskat und Kräutern würzen. Optional mit Spiegeleiern ergänzen.
TIPPS
Ideal für das Gröstl sind gekochte Kartoffeln vom Vortag, sie zerfallen beim Anbraten nicht und behalten die Form. Sieht mit bunten Kartoffeln besonders ansprechend aus!

