In dieser Variante des nordchinesischen Klassikers werden die Nudeln mit Süßkartoffelpüree zubereitet. Das verleiht ihnen eine wunderbar weiche Konsistenz und einen leicht süßlichen Geschmack. Serviert mit Miso-Butter und knusprigem Topping entsteht echtes Soul-Food.
ZUTATEN (4 PORTIONEN)
Für die Nudeln:
1–2 Süßkartoffeln (für ca. 500 g Püree)
400 g Weizenmehl
½ TL Salz
Für die Sauce:
100 g Butter
2 EL weiße Misopaste
150 ml Nudel-Kochwasser
Zum Servieren:
Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
schwarzer und weißer Sesam
Nori- oder Algenflocken, optional

ZUBEREITUNG
Die Süßkartoffeln mit Schale in einem Topf mit Salzwasser weich kochen, bis man sie mit einer Gabel leicht durchstechen kann. Abkühlen lassen, schälen und glatt pürieren (ca. 500 g Püree).Das Püree mit Mehl und Salz in einer Schüssel vermengen und mit den Händen in 6–8 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Je nach Feuchtigkeit dem Teig noch etwas Mehl zugeben und zu einer Kugel formen.Reichlich Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Mit einer sauberen, geölten Küchenschere kleine Stücke direkt von der Teigkugel portionsweise in das siedende Salzwasser schneiden (nicht mehr kochen lassen). Aufkochen und etwa3 Minuten köcheln lassen, bis die Nudeln oben schwimmen.Währenddessen für die Sauce die Butter in einer Pfanne schmelzen, leicht bräunen und die Misopaste einrühren, bis sie sich au¡öst. Etwa 150 ml heißes Nudel-Kochwasser zugeben, bis eine cremige Sauce entsteht.Die gekochten Nudeln mit einem Schaumlöffel abschöpfen und in die Sauce geben, alles gut vermengen. Gleich mit Frühlingszwiebeln, Sesam und Algen bestreut servieren.
TIPP: Die geformten Nudeln am besten roh einfrieren. Dafür diePasta auf ein Backpapier legen, kurz im Gefrierfach anfrieren lassen und anschließend in einem Gefrierbeutel einfrieren. Zum Auftauen direkt in kochendes Salzwasser geben.
