Rezept: Edamame-Tempeh-Salat

Edamame heißen die grünen Kerne unreif geernteter Sojabohnen, die mit 11–12 Gramm pro 100 Gramm voll von gesundem Eiweiß sind. Und genau das wollen wir! Eiweiße stärken unser Immunsystem, sie bauen Muskeln auf und regenerieren diese, sättigen lange und fördern die Fettverbrennung. Gerade für Frauen spielt die Proteinversorgung eine relevante Rolle – erst recht in Lebensphasen, in denen sich manche Hormone vom Acker machen. Ein Rezept aus dem Kochbuch der Gründerinnen von “nobodytoldme”, Susanne Liedtke und Dr. Christina Enzmann.

ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN
200 g Edamame (Kerne, ohne Schale)
Salz
1 kleine Salatgurke (oder 2 Minigurken)
1/2 Bund Koriander
3 EL Cashewkerne, geröstet
2–3 unbehandelte Limetten
2 TL grüne Currypaste
1 EL geröstetes Sesamöl
5 EL Olivenöl
ca. 1 TL Dattelsüße oder Honig
2 EL Sojasauce
200 g Tempeh, natur oder gewürzt
2 EL Sesam
50 g Sprossen (z. B. Alfalfasprossen)

ZUBEREITUNG

Die Edamame in kochendem Salzwasser 3 Minuten kochen. Dann auf ein Sieb abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Die Gurke samt Schale mit einem Sparschäler oder Gemüsehobel in lange Streifen hobeln. Die Korianderblätter von den Stielen zupfen, die Stiele grob hacken. Die Cashewkerne ebenfalls grob hacken. Für die Salatsauce die Limetten waschen, trocken reiben, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Korianderstiele, Currypaste, Sesamöl, 3 Esslöffel Olivenöl, Dattelsüße oder Honig, Sojasauce, Limettensaft und -schale und etwas Salz fein pürieren. Den Tempeh in kleine Würfel schneiden. 2 Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Tempehwürfel darin rundherum kräftig anbraten. 2 Esslöffel Salatsauce und den Sesam unterrühren und die Pfanne vom Herd nehmen. Die Sprossen auf ein Sieb geben, kalt abspülen und gut abtropfen lassen. Sprossen, Edamame, Gurke, Cashewkerne, Korianderblätter und Salatsauce mischen und mit dem Tempeh anrichten.

TIPPS

Geröstete Cashewkerne: im vorgeheizten Ofen auf einem Backblech 10–15 Minuten bei 120 Grad Ober-/Unterhitze oder 100 Grad Umluft sanft rösten, dann abkühlen lassen.

Keine Angst vor Olivenöl! Damit darfst du geradezu verschwenderisch umgehen – ganz wie eine Italienerin! Beim Braten in unbeschichteten Pfannen (die wir verwenden und empfehlen) brauchst du ohnehin eher einen Schuss mehr als zu wenig Olivenöl.

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