Lesung: Niki Glattauer und sein neues Buch „Ende der Kreidezeit“

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“Die analoge Welt verschwindet, die digitale funktioniert aber noch nicht”, sagt Niki Glattauer.

Niki Glattauer ist als Bestsellerautor und jüngst als Schuldirektor bekannt, der das Lehrerleben und den Unterrichtsalltag ungeschönt und sehr humorvoll beschreibt. In seinem neuen Buch „Ende der Kreidezeit“, das seit Anfang Februar im Handel erhältlich und im Brandstätter Verlag erschienen ist, wagt Glattauer nun einen Blick auf den Alltag – mit seinen digitalen Hürden, veranschaulicht im Leben der Mathematiklehrerin und alleinerziehenden Mutter Reingard Söllner.

Bei der Buchpremiere bei Thalia Wien-Mitte lauschten die ZuhörerInnen den Erlebnissen von Protagonistin Söllner: Ihren Mühen mit Endlosschleifen bei Hotline-Anrufen, den Verwirrungen beim Online-Banking, dem Kampf mit dem Navi, das in die Pampa lotst,  Do-it-yourself-Supermarktkassen, die Radieschen nicht erkennen, bis hin zum ständigen Alltagsbegleiter, dem Smartphone. Situationen, die wir alle zur Genüge kennen. Glattauer nennt dies den “uns alle entmündigenden Smarttrottelmissbrauch”, dem wir uns zwar nicht mehr entziehen können, aber “richtig funktionieren tut es noch lange nicht”.

Ein Buch für alle, die den digitalen Wandel kritisch und mit einer gehörigen Portion Sarkasmus er-lesen wollen

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