Inge Praders „Wie schmeckt Osttirol?“ erobert Wien

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Gestern Abend wurde im Volkskundemuseum Wien das neue Werk „Wie schmeckt Osttirol?“ der international bekannten Fotografin Inge Prader präsentiert. Zahlreiche Gäste und Mitwirkende kamen zu der von Eberhard Forcher moderierten Buchvorstellung.  

„Aus purer Luscht“ machte sich die gebürtige Lienzerin Inge Prader, die kürzlich eine Ausstellung in der „Neuen Galerie NY“ in der 5th Avenue in New York hatte, vor zwei Jahren mit ihrer Kamera auf, ihrer Heimat eine fotografische Liebeserklärung zu machen. Ziel war es, ein Buch über die ursprünglichen Produkte Osttirols mit typischen, modern interpretierten Rezepten vorzulegen und die Menschen als Protagonisten einer regionalen Produktion in den Vordergrund zu stellen. Mit dem prächtigen Band „Wie schmeckt Osttirol?”, ist ihr das aufs schönste geglückt. Autorin Christine Brugger liefert dazu spannende Texte von der Entwicklung der Berglandwirtschaft über die traditionellen Kulturpflanzen bis hin zu Sagen aus der Region. Gastbeiträge haben unter anderem Altpräsident Heinz Fischer, Komponist und Musiker Wolfgang Mitterer, Galerist Thaddaeus Ropac, Schriftsteller Bernhard Aichner und der blinde Alpinist Andy Holzer verfasst.

Als Gastgeber des Abends fungierten gestern Abend Museumsdirektor Matthias Beitl und Osttirols Tourismus-Obmann Franz Theurl. Theurl freute sich in seiner Begrüßung über die Verkaufszahlen des Buches: „Die erste Auflage des Buches war binnen Tagen vergriffen. Das zeigt uns, dass unsere Region, wo Tradition noch gelebt wird, die Menschen interessiert!“ 

Unter anderem waren die Stars des Abends Mitwirkende des Buches, die ausgestorben geglaubte Produkte und Tiere in Osttirol – dem Land der 266 Dreitausender – wieder neu kultivieren und züchten. 

„An diesen Beispielen, die ich auch im Buch dokumentiert habe, sieht man, wie wichtig in unserer Konsumgesellschaft die Themen Regionalität, Ursprungspflege, zurück zu den Wurzeln sind. Ich möchte mich bei allen Partnern und Sponsoren, an der Spitze beim Tourismusverband Osttirol, und beim Brandstätter Verlag für die Umsetzung des Buchprojektes bedanken“, sagte Inge Prader, die mit ihrem Mann Paul in Wien das Studio Prader führt.      

Fotos © Michael Gruber

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