Buchpräsentation Ilja Steffelbauer "Der Krieg. Von Troja bis zur Drohne"

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Im stimmigen Ambiente der Hofjagd- und Rüstkammer des Kunsthistorischen Museums Wien in der Neuen Burg präsentierte der Historiker Ilja Steffelbauer sein aktuelles Buch „Der Krieg. Von Troja bis zur Drohne“. Der Autor zeigte sich vom Veranstaltungsort begeistert: “Wir sitzen inmitten einer der weltweit bedeutendsten Sammlungen von Rüstungen und Waffen. Die schönsten davon sind vor allem Sportgeräte und Repräsentationsobjekte. Damit sind sie Kronzeugen einer Gesellschaft, in die der Krieg so tief eingeschrieben war, dass ihre Elite sich selbst als Krieger dargestellt sehen wollte und den Kampf zu ihrem Lieblingssport machte. Diese Rüstungen hatten in ihrer Zeit den Wert und das Prestige eines teuren Sportwagens.“
Verlagsleiterin Elisabeth Stein ist stolz darauf, dass das ambitionierte Projekt einer reich bebilderten Kulturgeschichte des Krieges gelungen ist: „Ilja Steffelbauer ist ein Autor, der seine Leser nicht nur klüger macht, sondern auch hervorragend unterhält!“ Man merke dem Buch an, dass es dem Autor ein Anliegen sei, Wissen leicht zugänglich und lustvoll zu vermitteln. Auch der Moderator des Abends, Philip Blom betonte, dass das „Buch nicht nur von großem Wissen zeugt, sondern auch eine Perspektive einnimmt, die ich interessant finde.“ Ilja Steffelbauer fasst seine Intension so zusammen: “Das Buch ist eine Ursachenforschung, nicht zu einzelnen Kriegen, sondern zum Krieg an sich in seinen mannigfaltigen Erscheinungsformen.” Der Autor geht der Frage nach, wie der Krieg in die Welt gekommen ist, weshalb Kriege geführt werden, welchen Nutzen und welche Risiken sie bergen. „Wer Frieden will, studiere den Krieg!“ so der Appell Ilja Steffelbauers an seine Leser.

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