Frances Borzello

Wie ich mich sehe

Frauen im Selbstporträt

700 Jahre Selfies in der Kunst von Frauen: Angelica Kauffmann, Frida Kahlo, Paula Modersohn-Becker, Cindy Sherman u.v.a.

ISBN978-3-85033-983-4

Format15 x 23 cm Seiten272 Abbildungen180 EinbandHardcover

€ 29,90

Inhalt

Unterscheiden sich weibliche Selbstporträts von jenen der Männer? Und wenn ja, warum? Von der über weite Strecken männerdominierten Kunstwelt lange negiert, beweist die Kunsthistorikerin Frances Borzello, dass es sich bei diesen „gemalten Autobiografien“ um eine eigene Kunstgattung handelt.

Anhand von knapp 200 Künstlerinnen entfaltet die Autorin eine überraschend vielfältige Bandbreite an Themen und Werken – von mittelalterlichen Selbstporträts von Nonnen in Handschriftenillustrationen über Malerei und Skulptur selbstbewusster Meisterinnen ihres Metiers bis zu den Tabubrüchen in Fotografie und feministisch geprägter Performance in der Gegenwart – und bereichert damit die Kunstgeschichte um ein brandneues Kapitel.

Frances BorzelloAutorin

Frances Borzello ist promovierte Kunsthistorikerin und freischaffende Publizistin aus London und befasst sich vorwiegend mit sozialrelevanten Aspekten der Kunst. Sie veröffentlichte u.a. Civilising Caliban: The Misuse of Art 1875–1975, The Artist’s Model sowie At Home: The Domestic Interior in Art.


Pressestimmen

Borzello erklärt, warum weibliche Selbstporträts im 16. Jahrhundert v.a. in Form von Musikerinnenbildern entstanden und sich Ende des 18. Jahrhunderts als Mütterdarstellungen manifestierten.

Simone Krapf, Bücher am Sonntag (NZZ)