Wolfgang Till

Starnberger See

Prachtband über Münchens „Badewanne“
Kulturgeschichte & Naturschönheiten, Architektur & Biografisches
Historische Bilddokumente und bisher unveröffentlichte Fotografien

ISBN978-3-85033-829-5

Format24 x 30 cm Seiten224 Abbildungen200 EinbandHardcover

€ 49,90

Inhalt

Der Starnberger See ist Münchens „Badewanne“, und die Nähe zur bayerischen Landeshauptstadt war und ist seit jeher Fluch und Segen zugleich. Wittelsbachische Kurfürsten haben es auf einem Nachbau des venezianischen Prunkschiffes „Bucentaur“ bei Wassermusik und Feuerwerk richtig und barock krachen lassen. Später kamen Scharen von Malern, allen voran Georg von Dillis, Christian Morgenstern und Carl Rottmann. Sie erst öffneten mit ihren Bildern anderen die Augen für die bislang unerkannten Reize dieser Landschaft.
Und sie sind die Vorhut für eine ums Jahr 1850 einsetzende Besiedlung durch burg- und schlossähnliche Villen und Landhäuser im rustikalen Stil. Auf beiden Ufern entstand so ein einmaliges Architekturensemble, das zwar heute immer noch erkennbar, aber in den letzten Jahrzehnten massiv dezimiert worden ist. Viele prominente Namen tauchen auf: Franz von Pocci, der „Kasperlgraf“ von Ammerland, Sisi von Possenhofen und spätere Kaiserin von Österreich, die Maler Franz von Lenbach und Gabriel von Max, der Erzgießer Ferdinand von Miller oder die Schriftsteller Oskar Maria Graf und Herbert Achternbusch. Unbestrittener Höhepunkt ist allerdings der bayerische König Ludwig II. Der ertrinkt 1886 im See, ganz in der Nähe seines Schlosses Berg.
Der Band vereint viele seltene und zum Teil unbekannte Bilddokumente mit aktuellen Aufnahmen des Wiener Fotografen Gerhard Trumler.
 

Wolfgang TillAutor

Wolfgang Till war von 1987 bis 2009 Direktor des Münchner Stadtmuseums, wo er zahlreiche Ausstellungen zu kunst- und zivilisationsgeschichtlichen Themen initiierte. Zuletzt bei Brandstätter erschienen: Ludwig II. König von Bayern. Mythos und Wahrheit (2010).

Mehr Bücher von Wolfgang Till

Pressestimmen

Till widmet dem See und seiner Umgebung eine breite und kluge kulturgeschichtliche Betrachtung, aus der auch Einheimische Gewinn ziehen können. Auch wegen der raren Bilddokumente, die der Band enthält.

Hans Kratzer, Süddeutsche Zeitung