Tobias G. Natter Peter Weinhäupl Franz Smola

Klimt persönlich

Bilder - Briefe - Einblicke

ISBN978-3-85033-628-4

Format28,5 x 24 cm Seiten432 EinbandHardcover

Erscheinungstermin

Dezember 2019

€ 50,00

Inhalt

Das Werk Gustav Klimts ist weltbekannt, aber der Mensch und Künstler dahinter bleibt fast völlig verborgen. Zum 150. Geburtstag rücken das vorliegende Buch und die Jubiläumsausstellung im Leopold Museum (24. Feb. bis 27. Aug. 2012) Hauptwerke wie die Allegorie "Tod und Leben", herausragende Landschaftsgemälde und Zeichnungen von Gustav Klimt in ein neues Licht.

Die Bilder werden hier mit Originalzitaten sowie Postkarten und Korrespondenzen, die der Maler über zwanzig Jahre hinweg an seine Lebensgefährtin Emilie Flöge schrieb, konfrontiert. Bislang galt: "Hinter die Mauer, die Klimt um sich errichtet hatte, haben auch seine Freunde kaum jemals blicken dürfen" (Hans Tietze, 1919). Nun lenken Buch und Ausstellung erstmals den Blick auf die private, persönliche Seite des Künstlers.

Eine besondere Rolle spielt dabei das Atelier, das für Klimt eine Rückzugsmöglichkeit ins Private bedeutete, ein Ort, wo der Künstler ganz bei sich war, ein schon zu Lebzeiten sagenumwobener erotischer "hortus conclusus". Dort spricht er auch als Sammler von japanischen Holzschnitten, afrikanischer Stammeskunst und anderem zu uns. Unterlegt wird die Annäherung an Person und Werk durch eine Vielzahl von zeitgenössischen Fotografien, die Klimt im Spannungsfeld von öffentlich und privat, im Atelier, im gesellschaftlichen Leben oder in der Sommerfrische am Attersee zeigen.

Tobias G. NatterHg.

Peter WeinhäuplHg.

Peter Weinhäupl war als ehem. Managing Director des Wiener Leopold Museums u.a. Co-Kurator der Ausstellungen „Jugendstil pur. Joseph Maria Auchentaller“ (2009), „Rudolf Kalvach. Wien und Triest um 1900“ (2012) und „Egon Schiele und Triest“ (2014). Seit über 20 Jahren bereist der nunmehrige Chef der Klimt-Foundation das Gebiet des heutigen Friaul-Julisch-Venetien und gilt als ausgewiesener Kenner der Region.

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Franz SmolaHg.

Franz Smola, Studium der Rechtswissenschaften und Kunstgeschichte in Wien, International Relations in Bologna und Washington, D.C. 2001–2009 Sammlungskurator in der Österreichischen Galerie Belvedere, Wien. Seit 2009 Sammlungskurator im Leopold Museum, Wien; seit November 2013 dessen interimistischer museologischer Direktor. Forschungsschwerpunkt: österreichische Kunst von 1900 bis heute. Herausgeber zahlreicher Kataloge.

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