Philipp Blom | Veronica Buckley

Das russische Zarenreich

Eine photographische Reise 1860 - 1918

Der fotografische Schatz Russlands zur Zeit der Zaren mit spektakulären, erstmals veröffentlichten, frühen Farbfotos.

ISBN:

978-3-902510-71-6

Format: 24 x

29 cm

Seiten:

248

Einband:

Hardcover mit Schutzumschlag

Lieferung in ca 2 - 5 Werktagen

 29,90

Lieferbar

Inhalt

Zwischen 1855, dem Beginn der Fotografie, und 1918, dem Ende des russischen Zarenreiches, bedeckte Russland ein Sechstel der Erdoberfläche. Es reichte von Polen bis nach Japan, vom arktischen Meer bis an die Grenzen der Türkei, den Himalaya und China.

Philipp Blom und Veronica Buckley unternehmen eine Reise durch dieses faszinierende Reich, die sie von St. Petersburg, der Hauptstadt Peters des Großen, über die nord-westlichen Reichsgebiete bis in den orientalischen Südwesten führt, in den fernen Osten und durch Sibirien wieder zurück zu den Städten des Goldenen Rings, um schließlich in Moskau, der neuen Hauptstadt des entstehenden Sowjetreiches, zu enden. Ihre Reisebegleiter sind zeitgenössische Fotografen, aber auch Schriftsteller wie Andreyew, Tschechow und zahlreiche anonyme Zeugen. Durch ihre Augen entdecken wir eine enorm vielseitige Welt, archaisch und von großer Armut gezeichnet und zugleich von immensem Reichtum und überraschender Modernität.

Die Farbfotografien stammen zum überwiegenden Teil von Sergej Prokudin-Gorskij, der zwischen 1905 und 1915 ungemein lebendige Bilder schuf, fotografische Schätze, die im deutschsprachigen Raum bislang noch nie veröffentlicht wurden.

Philipp Blom

Autor/in

Der Schriftsteller und Historiker Philipp Blom studierte Philosophie, Judaistik und moderne Geschichte in Wien und Oxford. Neben historischen Büchern wie Der taumelnde Kontinent: Europa 1900–1914 und Die zerrissenen Jahre: 1918–1938 (Hanser, 2011 u. 2014) schreibt er über die französische Aufklärung (Böse Philosophen, Hanser, 2013).

Veronica Buckley

Autor/in

Veronica Buckley studierte Sprachen, Musik und Geschichte in ihrem Heimatland Neuseeland sowie in London und Oxford. Sie lebt als Autorin, Journalistin und Übersetzerin in Wien. Ihr jüngstes Buch „Madame de Maintenon: Die geheime Frau Ludwigs XIV.“ erschien 2012 bei Suhrkamp Insel.

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Pressestimmen

imp86-Tages Anzeiger

Russland – ein Kontinent zwischen Ost und West, Mittelalter und Neuzeit. Auch wer schon verschiedene Bücher über diese disparate Welt gelesen hat, wird von dem grossartigen Bildband «Das russische Zarenreich. Eine fotografische Reise 1855-1918» überrascht sein. Es gibt da so viel zu sehen, was man noch nicht gesehen hat, dass man gebannt blättert.
Tages Anzeiger

imp87-Der Standard

Melancholisch und klassisch, vielseitig und schön. Verstörend archaisch und betörend. Spasiba!
Der Standard

imp88-Süddeutsche Zeitung

Wenn man die Farbfotos des Russen Sergei Prokudin-Gorski aus den Jahren 1905-1915 anschaut, bekommt man nicht nur einen seltenen Blick in das zerfallene Zarenreich – die Bilder verblüffen, weil sie den optischen Zeitsprung in die Gegenwart ignorieren.
Süddeutsche Zeitung

imp89-Profil

Herausragend sind die extrem plastisch wirkenden 3-Farben-Fotografien von Sergei Prokudin-Gorski, die einen poetischen Blick auf eine untergegangene Epoche werfen.
Profil

imp86-Tages Anzeiger

Russland – ein Kontinent zwischen Ost und West, Mittelalter und Neuzeit. Auch wer schon verschiedene Bücher über diese disparate Welt gelesen hat, wird von dem grossartigen Bildband «Das russische Zarenreich. Eine fotografische Reise 1855-1918» überrascht sein. Es gibt da so viel zu sehen, was man noch nicht gesehen hat, dass man gebannt blättert.
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imp88-Süddeutsche Zeitung

Wenn man die Farbfotos des Russen Sergei Prokudin-Gorski aus den Jahren 1905-1915 anschaut, bekommt man nicht nur einen seltenen Blick in das zerfallene Zarenreich – die Bilder verblüffen, weil sie den optischen Zeitsprung in die Gegenwart ignorieren.
Süddeutsche Zeitung

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Herausragend sind die extrem plastisch wirkenden 3-Farben-Fotografien von Sergei Prokudin-Gorski, die einen poetischen Blick auf eine untergegangene Epoche werfen.
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