Susanne Weigelin-Schwiedrzik

China und die Neuordnung der Welt

Warum Europa im Machtspiel zwischen China, USA und Russland entscheidend sein kann

ISBN:

978-3-7106-0968-8

Format: 12 x

19.5 cm

Seiten:

208

Einband:

Hardcover

Ausstattung:

Mit Farbschnitt

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Erscheinungstermin:
26.08.2026

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Artikelnummer: 9783710609688

Inhalt

Die Welt ist in Unordnung geraten, und China ist ein zentraler Faktor dieser Verschiebung: Der rasche Aufstieg der Volksrepublik zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht zwingt die USA, Russland, die Europäische Union und den Globalen Süden, ihre Rolle in einer sich neu formierenden, womöglich multipolaren Welt neu zu bestimmen.

Die renommierte Sinologin Susanne Weigelin-Schwiedrzik analysiert Chinas Weltmachtstrategie und ordnet sie in das Spannungsfeld der Rivalität mit den USA und Russland ein. Sie zeigt, welche Interessen China im asiatisch-pazifischen Raum verfolgt, warum die Taiwan-Frage und die Entwicklungen im Südchinesischen Meer zu zentralen geopolitischen Herausforderungen geworden sind, und welche Bedeutung neue multilaterale Bündnisse wie BRICS oder die Shanghai Cooperation Organization für die Neuordnung der Welt haben.

Im Zentrum steht dabei Europa. Denn der überraschende Befund dieses Buches lautet: Die Europäische Union ist im geopolitischen Machtspiel zwischen China, Russland und den USA kein Zuschauer, sondern ein Akteur, der am Ende entscheidend sein könnte. Ein kluges, hochaktuelles Buch, das hilft, China zu verstehen – und Europas Handlungsspielräume in einer Welt im Umbruch realistisch einzuordnen.

Susanne Weigelin-Schwiedrzik

Autor/in

Susanne Weigelin-Schwiedrzik studierte Sinologie, Politikwissenschaft, Japanologie und chinesische Sprache in Bonn, Peking und Bochum. Von 1989 bis 2002 war sie Universitätsprofessorin für Moderne Sinologie in Heidelberg, von 2002 bis 2020 Professorin für Sinologie an der Universität Wien. Schon 1975 reiste Weigelin-Schwiedrzik nach China, studierte in Peking an der Fakultät für Philosophie und erlebte politische Meilensteine wie das Ende der Kulturrevolution persönlich mit. Das moderne China bildet den Schwerpunkt ihrer Forschung. Ihre jahrzehntelange Auseinandersetzung mit dem Land macht sie zu einer Koryphäe der Chinawissenschaft; als Expertin für internationale Beziehungen unter Einbezug Chinas ist sie gefragte Ansprechpartnerin der Medien.

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