Weihnachtsmenü: In Honig-Gin gebeizte Lachsforelle mit Wasabisahne

Grüner Meerrettich aus Japan würzt nicht nur Sushi und Maki, sondern harmoniert auch mit heimischen Zutaten wie scharfem Rucola. Abgerundet wird der Geschmack durch die Süße des Akazienhonigs und die milde Säure des des Apfelsafts. 

Zutaten: 
1 großes Lachsforellenfilet (ca. 300 g), sehr frisch
Saft von 1/2 Zitrone
1 EL Gin
2 EL Akazienhonig
1 EL Olivenöl
3 TL grobe Meersalzflocken (12 g)
1 EL Dill, fein gehackt
7 EL säuerlicher Apfel-Direktsaft (z.B. Cox Orange)
50 g Rucola
2 EL Wasabinüsse
75 g Sahne
1 1/2 TL Wasabipaste

Und so wird's gemacht:
1. Das Lachsforellenfilet waschen, mit Küchenrolle trocken tupfen. Mit einer Pinzette etwaige Gräten entfernen. Forellenfilet mit der Haut nach unten in eine Keramikform legen. Das Fischfilet soll die Form gerade ausfüllen.
2. Zitronensaft, Gin, Akazienhonig, Olivenöl, Salz und Dill gut verrühren und über das Fischfilet gießen. Fischfilet mit Frischhaltefolie abdecken und für 12-24 Stunden im Kühnschrank marinieren lassen. Dabei das Fischfilet immer wieder mit der Marinade bestreichen. Einige Stunden vor dem Essen das Fischfilet wenden und mit der Fleischseite nach unten marinieren lassen.
3. 15 Minuten vor dem Servieren den Fisch aus der Marinade nehmen, trocken tupfen und die Haut mit einem scharfen Messer entfernen. Fischfilet in feine Scheiben schneiden und mit Apfesaft beträufeln.
4. Sahne steif schlagen, Wasabipaste unterrühren.
5. Rucola portionsweise auf Tellern verteilen, Fischfilets und Wasabisahne daraufgeben, mit Wasabinüssen bestreuen.
6. Zur gebeizten Lachsforelle schmeckt frisches Weißbrot und ein fruchtiger Weißwein.

Fangfrisch und Regional
Wenn Fisch roh verzehrt wird, ist die Frische ganz besonders wichtig. Fische aus heimischen Gewässern haben nur kurze Transportwege und sind daher für rohe Zubereitungen zu bevorzugt.

Eva Derndorfer; Elisabeth Fischer; Honig. Das Kochbuch

Honig